Naturbasierte Gesundheitsorte im Quartier

Heilgärten sind öffentlich zugängliche, gemeinschaftlich genutzte Orte im Stadtgrün, die Gesundheit, Biodiversität und Gemeinschaft miteinander verbinden. Sie machen Natur nicht nur sichtbar, sondern im Alltag sinnlich erfahrbar – beim Gärtnern, Bewegen, Kochen, Lernen, Begegnen oder Innehalten.
Ein Heilgarten ist kein Standardprodukt. Je nach Ort, Quartier und beteiligten Menschen können unterschiedliche Bausteine entstehen: artenreiche Heil- und Wildpflanzenflächen, Bewegungs- und Aufenthaltsbereiche, Feuerstellen, Draußenküchen.
Die Nutzungen reichen vom gemeinsamen Gärtnern über gesundheitsorientierte Bildungs- und Gruppenangebote bis zu Familienfeiern, Teamtagen oder Vereinstreffen in der Natur.
Gemeinsam ist ihnen die Idee, Stadtnatur als Ressource für präventive Gesundheitsförderung zu erschließen und dauerhaft in lokale Strukturen einzubetten – an der Schnittstelle von Kommune, Community und Gesundheitsakteuren.



